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Currysauce für die Currywurst

by Schnelles Abendessen

Habt ihr Lust den typischen Geschmack von Currywurst wie von der Imbissbude? Dann haben wir hier das perfekte Currysauce Rezept für euch. Es ist schnell gemacht, ihr benötigt nur sehr wenige Zutaten und die Sauce schmeckt intensiv, fruchtig und süß-säuerlich – so wie gute Curry Sauce eben schmecken muss.

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Currysauce für Currywurst – Super schnell und lecker

Currywurst selber machen wird in einigen Rezepten ja schon fast als Wissenschaft beschrieben, doch dabei ist es wesentlich einfacher als man denkt. Unser Currywurst Rezept ist eine perfekte Basis, die ihr nach eurem eigenen Geschmack abwandeln und verfeinern könnt. Wie das geht und ein paar Anregungen für verschiedene Varianten findet ihr in den Tipps. Und wenn ihr Lust auf anderes Streetfood habt, probiert unbedingt auch unser Pulled Chicken.

Außerdem zeigen wir euch, welche Zutaten ihr für das für uns beste Curry Sauce Rezept benötigt, auf was ihr beim Einkauf achten solltet und wie ihr sie ersetzen könnt. Damit ihr auch endgültig davon überzeugt seid, dass ihr dieses Rezept für Currysauce unbedingt testen solltet, kommen hier noch einmal die Hard Facts zu unserem Imbissbuden-Liebling:

  • Schnell und einfach – in nur wenigen Minuten könnt ihr euch den deutschen Klassiker auf den Tisch zaubern
  • Selbstgemacht – selbstgemacht schmeckt’s immer am besten und man weiß noch dazu genau, was drin ist
  • Wenige und einfache Zutaten – Für ein intensives Aroma benötigt man nicht viele Zutaten. Alle davon bekommt ihr außerdem im Supermarkt ums Eck
  • Geschmack – unsere Curry Sauce ist unverwechselbar lecker und aromatisch. Lest einfach selbst, welche Geheimzutat sie so besonders macht.

Jetzt könnt ihr direkt loslegen und euch das beliebteste Fast Food der Deutschen direkt auf den Esstisch holen. Viel Spaß und Genuss dabei!

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Welche Zutaten benötigt man für unsere beste Curry Sauce und das Currywurst Rezept?

Die Zutatenliste unseres Currysoße Rezept ist sehr überschaubar und dennoch ist der finale Geschmack intensiv und raffiniert. Wir verzichten bewusst auf Cola und Co, denn wir mögen es am liebsten, wenn es natürlich und kräftig schmeckt. Hier erfahrt ihr, was ihr benötigt und welche Alternativen es dazu gibt:

Das komplette Rezept für die ‚Curry sauce‘ findest du in der Rezeptkarte weiter unten

Ketchup

Für unsere ruckzuck Variante verwenden wir sehr gerne fertiges Ketchup ohne Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe. Es beinhaltet das geballte Tomatenaroma und den für Curry Sauce typischen süß-sauren Geschmack. Wer auf absolute Frische setzt, kann sein Ketchup auch einfach selbst machen. Hier ein passendes Rezept dazu:

  • 500 g passierte Tomaten
  • 3 EL Apfelessig
  • 2 EL Zucker
  • Salz und Pfeffer

Alle Zutaten in einem Topf erhitzen und so lange bei niedriger Temperatur köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Man kann nach Belieben auch frische Kräuter wie Basilikum zufügen.

Zwiebel

Zwiebel ist fast immer die Basis einer guten Sauce. Sie karamellisiert beim Braten und bindet die Sauce nach dem Ablöschen. Wichtig ist, dass sie fein gehackt wird, damit man beim Essen später keine allzu großen, störenden Stückchen in der Sauce hat. Natürlich kann man die Zwiebel auch weglassen, aber dann fehlt auch ein Teil des leckeren Aromas der Curry Sauce. Ihr könnt Alternativ zu frischer, weißer Zwiebel auch rote Zwiebel, feinere Schalotten oder 1 TL Zwiebelgranulat verwenden.

Currypulver

Currypulver ist in jedem Currywurst Soße Rezept unabdingbar und neben der Wurst der geheime Star am Teller. Deshalb ist es an der Zeit, sich diesem Currypulver einmal intensiver zu widmen und ein paar Fragen rund um das gelbe Pulver zu klären.

Welche Sorten gibt es? Es gibt unzählige Sorten und Mischungen von Currypulver. Man kann es je nach Schärfegrad grob in drei Kategorien einteilen:

  1. Englisches Curry – ist der mildeste und bei uns am häufigsten verwendete Vertreter des Currypulvers
  2. Madras Curry – ist schon etwas schärfer, hat aber auch für Europäer noch einen angenehmen und ausgewogenen Geschmack
  3. Thai Curry – ist die Schärfste aller Currysorten und sollte daher wohl dosiert werden.

Wir mögen es gerne feurig und würzig, aber auch nicht allzu scharf, daher haben wir uns für die goldene Mitte – das Madras Curry – entschieden. Passt die Sorte einfach eurem individuellen Geschmack an.

Chilipulver

Ein gutes Curry Sauce Rezept muss für uns auch immer Wumms haben und wir würzen daher noch mit etwas Chilipulver. Alternativ könnt ihr Cayennepfeffer, Tabasco oder Sambal Oelek verwenden oder die zusätzliche Schärfe einfach ganz weglassen.

Honig

Wer Curry Sauce liebt, liebt auch den süßlichen Geschmack, den sie mit sich bringt. Wir erzielen diesen mit Honig, dessen doch recht starker Eigengeschmack für uns sensationell lecker ist. Alternativ kann man auf Zucker, braunen Zucker, Birkenzucker oder auch Ersatzprodukte wie Stevia oder Erythrit zurückgreifen.

Dunkler Balsamicoessig

Die Süße benötigt auch eine Gegenspieler in Form von Säure, damit die Curry Sauce ausgewogen schmeckt. In unserem Currywurst Rezept erzielen wir diese mit Balsamicoessig. Er ist recht mild und schafft eine gute Balance. Alternativ kann man jeden anderen beliebigen Essig verwenden.

Bratwurst

Hier scheiden sich die Geister und es gibt regionale Unterschiede darüber welche Wurst bevorzugt wird. In Berlin wird vorzugsweise Fleischwurst oder Brühwurst zu Curry Sauce serviert, während im Ruhrgebiet eine Bratwurst bevorzugt wird. In Bayern gibt es Curry Sauce gar zu Weißwurst. Wir lieben die klassische Bratwurst mit Darm.

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Wie macht man dieses Currywurst Rezept?

Currywurst selber machen ist total easy und wir erklären euch Schritt für Schritt was zu tun ist und worauf ihr achten müsst:

  1. Die Zwiebel wird geschält und sehr fein gehackt, damit man später keine allzu großen Stückchen in der Sauce hat.
  2. Nun erhitzt man 1 EL Öl in einer Pfanne oder einem Topf und schwitzt die Zwiebelwürfel darin an. Nach ca. 3 Minuten gibt man den Honig dazu und karamellisiert die Zwiebel damit. Es bildet sich ein süßlich-würziges Aroma. Die Hitze sollte dabei nicht zu hoch sein, damit der Zucker im Honig nicht verbrennt.
  3. Jetzt kommen Ketchup, Balsamico Essig, Currypulver, Chilipulver und Kreuzkümmel hinzu und man lässt die Sauce 10-15 Minuten bei milder Hitze köcheln. Sollte sie dabei zu dickflüssig werden und zu stark reduzieren, gebt einen Schluck Wasser hinzu.
  4. Während die Sauce köchelt, brät man die Bratwürste in einer Brat- oder Grillpfanne (man kann sie natürlich auch am Grill oder im Kontaktgrill braten). Dazu erhitzt man den restlichen EL Öl und brät die Würste darin von allen Seiten ca. 10-12 Minuten, bis sie goldbraun sind und eine krosse Oberfläche haben.
  5. Die Sauce nun nochmals abschmecken. Die Wurst wird typischerweise in Scheiben geschnitten, mit der Curry Sauce und zusätzlich Currypulver bestreut und Beilage nach Wahl (siehe Tipps) serviert.

Die Schritt für Schritt Anleitung inklusive Bildern findet ihr in der Rezept Karte weiter unten.

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Mit diesen Geheimtipps wird eure Curry Sauce zum Star am Teller:

Wir mögen dieses Basisrezept für Currysauce so wie es ist total gern, wenn ihr jedoch euren eigenen Twist hineinbringen wollt, könnt ihr folgende Zutaten zusätzlich oder anstatt der Gewürze ausprobieren:

  • Apfelmus und Zucker statt Honig
  • Cola
  • Orangensaft
  • Currypaste statt Pulver
  • Kräuter wie Oregano oder Thymian
  • Senf
  • Anstatt Ketchup könnt ihr als Basis auch unsere ‚Weltbeste Tomatensauce‘ verwenden

Was passt zu Currywurst und unserer besten Curry Sauce?

Damit das Imbissbuden Gefühl perfekt ist, servieren wir unsere Currywurst gerne klassisch mit Pommes. Es passen aber auch andere Beilagen sehr gut dazu. Besonders empfehlen kann ich knusprige Ofenkartoffeln, Rosmarin Kartoffeln oder schwedische Kartoffeln.

Außerdem passen Salate aller Art bestens zu unserem Currywurst Rezept. Wer hat Lust auf Spitzkohl Salat oder frischen Rucola Salat?

Wie bewahrt man Curry Sauce auf?

Wenn etwas von der Currysauce übrig bleibt, kann man sie problemlos für 3-4 Tage im Kühlschrank lagern. Man kann sie aber auch schon auf Vorrat koch und portionsweise einfrieren. Eine andere Möglichkeit der Haltbarmachung ist, sie noch heiß in sterile Gläser zu füllen, sofort zu verschließen und einige Minuten auf den Kopf zu stellen. Die Sauce ist dann bis zu 6 Monate haltbar.

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Fragen und Antworten rund um die Curry Sauce:

Was kann man machen, wenn die Curry Sauce zu scharf geworden ist?
Ist eure Currysauce zu scharf, kann man das mit Süße ausgleichen. Gebt noch etwas Zucker oder Honig hinzu. Auch ein Schuss Wasser oder passierte Tomaten mildern die Schärfe ab.

Wie lange hält sich Curry Sauce im Kühlschrank?
Man kann die Sauce luftdicht verschlossen etwa 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf wieder erwärmen oder auch kalt essen.

Kann man fertige Currywurst einfrieren?
Man kann Currywurst auch einfrieren und sie dann bei Bedarf über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Besonders eilige können sie auch bei Raumtemperatur ca. 2 Stunden auftauen lassen.

Welche Wurst verwendet man für Currywurst?
Es gibt regional große Unterschiede bei der Wurst, die für Currywurst verwendet wird. In Berlin ist es oft Brühwurst oder Fleischwurst, während man im Ruhrgebiet Bratwurst serviert.

Wie macht man eine Currywurst warm?
Wir machen unsere Currywurst meist in der Mikrowelle samt Sauce warm. Man kann die Wurst aber auch nochmals in der Pfanne warm machen und die Sauce separat in einem Topf am Herd.

Viel Freude beim Zubereiten und Genießen.

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Currysauce für die Currywurst

Lust auf Imbissbuden Feeling daheim? Dann ist unsere Currywurst inklusive selbst gemachter Curry Sauce genau das Richtige für euch. Diese Currysauce besteht aus wenigen, einfachen Zutaten und überzeugt geschmacklich auf voller Linie. Viel Freude beim Ausprobieren!
Vorbereitung 15 Minuten
Garzeit: 15 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Gericht: Beilage
Land: Deutsch
Keyword: Curry Sauce Rezept
Portionen: 6
Kalorien: 415kcal
Autor: Lea

Equipment

  • Pfanne oder Kochtopf
  • Bratpfanne, Kontaktgrill oder Grill

Zutaten

  • 500 g Ketchup
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Honig
  • 2 EL dunkler Balsamicoessig
  • 1 EL Currypulver (siehe Tipps)
  • ¼ - ½ TL Chilipulver oder Cayennepfeffer
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
  • 6 Bratwürste

Anleitungen

  • Die Zwiebel wird geschält und sehr fein gehackt, damit man später keine allzu großen Stückchen in der Sauce hat.
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  • Nun erhitzt man 1 EL Öl in einer Pfanne oder einem Topf und schwitzt die Zwiebelwürfel darin an. Nach ca. 3 Minuten gibt man den Honig dazu und karamellisiert die Zwiebel damit. Es bildet sich ein süßlich-würziges Aroma. Die Hitze sollte dabei nicht zu hoch sein, damit der Zucker im Honig nicht verbrennt.
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  • Jetzt kommen Ketchup, Balsamico Essig, Currypulver, Chilipulver und Kreuzkümmel hinzu und man lässt die Sauce 10-15 Minuten bei milder Hitze köcheln. Sollte sie dabei zu dickflüssig werden und zu stark reduzieren, gebt einen Schluck Wasser hinzu.
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  • Während die Sauce köchelt, brät man die Bratwürste in einer Brat- oder Grillpfanne (man kann sie natürlich auch am Grill oder im Kontaktgrill braten). Dazu erhitzt man den restlichen EL Öl und brät die Würste darin von allen Seiten ca. 10-12 Minuten, bis sie goldbraun sind und eine krosse Oberfläche haben.
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  • Die Sauce nun nochmals abschmecken. Die Wurst wird typischerweise in Scheiben geschnitten, mit der Curry Sauce und zusätzlich Currypulver bestreut und Beilage nach Wahl (siehe Tipps) serviert.
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Nährwerte pro Portion

Calories: 415kcal | Carbohydrates: 10g | Protein: 22g | Fat: 30g

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